Jeder kann seine Infos nun über ein Formular selber eintragen und die Daten auch abrufen
Wer also Lust, Laune und ein wenig Zeit hat, kann sich an der Vergrößerung des Datenumfangs beteiligen. Es sind wie gehabt 2 Tabellen - eine für visuell und eine für fotografisch genutzte Montierungen.
Zum Eintragen der Daten bitte dazu auf die entsprechenden Schaltflächen klicken:
Zu den Tabellen geht es hier über die nächsten Buttons. Dort könnt ihr dann auch nach Montierungen suchen:
Wenn was nicht funktioniert oder Einträge geändert werden sollen usw., bitte eine Info per Mail:
Die Inhalte der erstellten Tabellen beruhen auf Angaben von Hobbyastronomen, die die jeweils aufgeführten Instrumente und Geräte besitzen/nutzen oder einmal besessen/genutzt haben. Die Angaben zum Gewicht des Setups („Teleskopgewicht“) wurden vom Verfasser zum Teil recherchiert und dann nachgetragen. Alle Angaben sollten als Anhaltspunkte verstanden werden und müssen ausdrücklich ohne Gewähr erfolgen.
Die Angaben können im Detail unter Astronomie.de oder unter Astrotreff.de eingesehen werden. Andere, dort nicht aufgeführte Angaben, sind dem Verfasser per email oder per PN in Foren zugegangen.
Grundsätzliches zu parallaktischen und azimutalen Montierungen und deren Tragkraft:
Die Montierung inklusive Unterbau (Stativ/Säule) ist die Basis für das Teleskop + Zubehör (Befestigungsvorrichtungen, Okulare und/oder Zenitprismen und -spiegel, Kameras, etc.). Die Angaben der Hersteller/Verkäufer von Montierungen beziehen sich fast IMMER auf die Belastbarkeit durch das Teleskopgewicht OHNE Gegengewicht(!). Eine Säule statt Stativ bietet nicht unerheblich mehr an Stabilität. Ich bitte ausdrücklich dies zu beachten!
Die „maximale Tragkraft“ einer Montierung ist immer so eine Sache. Denn das auf eine Montierung WIRKENDE GEWICHT (eigentlich „KRAFT“(!), „Kippmoment“ oder „Hebel“!) ist im Wesentlichen sicher auch vom GEWICHT - aber viel mehr auch von der BAUART (Durchmesser und Länge!) des Teleskopes abhängig. Je größer ein Teleskop ist, desto mehr wird an Hebel wirksam – was sich nachteilig auf die Stabilität auswirkt. Ebenfalls steigt mit der Baugröße des Teleskopes auch die Anfälligkeit bei Wind.
So kann zB ein Maksutov SKM127/1540 (ca 3,4 kg ohne Zubehör) von einer EQ3 „locker“ getragen werden, während die selbe Montierung mit einem ED100/900 Refraktor (gerade mal ca 3 kg!) regelrecht in die Knie gehen kann. Der Grund dafür ist die Baulänge des Refraktors (ca 920mm) gegenüber der des Maksutov (330 mm!). Hier werden beim Refraktor also enorme Hebelkräfte wirksam. Auch dies ist unbedingt zu beachten! Gleiches gilt natürlich auch für den Durchmesser einer Optik.
Als „Ausschwingzeit“ wird im Allgemeinen der Zeitraum bezeichnet, den die komplette Kombination aus Stativ/Säule, Montierung samt Gegengewicht und Teleskop + Zubehör benötigt, um nach dem Fokussieren den Ruhezustand zu erreichen (das beobachtete Objekt „zittert“ dann nicht mehr im Okular). Stabile Kombinationen haben wenig bis gar keine Ausschwingzeit. Überladene Montierungen benötigen dagegen >2 – 3 Sekunden – ein Fokussieren ist so fast unmöglich und wird deshalb zurecht oft als „nio“ bewertet – auch für visuelle Beobachtung.
Es bestehen 2 Tabellen, eine für „visuell“ und eine für „fotografisch“ genutzte Kombinationen.
Generell gilt für die Tabellen, dass die Kombinationen die fotografisch als „io“ bewertet wurden, auch visuell „io“ sind. Deshalb sind diese Kombinationen aus der Tabelle „fotografisch“ nicht noch einmal in der Tabelle „visuell“ eingetragen. Umgekehrt ist es aber durchaus möglich, dass eine Kombination die explizit nur in der Tabelle für „visuell“ als „io“ bewertet wurde, auch fotografisch „io“ sein kann.